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Montag, 02. November 1998, 18.00 und 21.00 Uhr: Der MFZ-Montag – diesmal mit Unterstützung von Pro Helvetia: Neuere Schweizer KurzfilmeOrganisation und Auswahl: Philippe Deriaz (MFZ) Die Schweizer Filme haben es schwer, selbst im eigenen Land, wo die Sprachunterschiede
zähe Grenzen bilden. Auch sind die Formen nicht immer für die gewerbliche Auswertung
günstig. Und doch gibt es Schätze zu entdecken, Quellen filmischen Vergnügens zu
öffnen. Die beiden Programme reichen vom schwarzweissen expressionistisch gesteigerten Alptraum einer Schwangeren (Frau im Schatten, von Menga Huonder-Jenny) bis zum Tanzpoem (Contrecoup, von Pascal Magnin), von Beispielen einer Kurzgeschichtenreihe fürs Fernsehen (Blind Date, von verschiedenen Regisseuren) bis zur freche engagierten Auseinandersetzung mit Vorurteilen (Pastry, Pain Politics, von Stina Werenfels) – ein kurzweiliger Kurzfilmabend, ein Wechselbad der Gefühle ... Alle Filme sind, wo notwendig, untertitelt. Man sieht Schauspieler wie Ettore Cella, Ulrich Noethen, Katharina von Bock und Friederike Wagner. Zum Gespräch mit den Zuschauern reist die Filmemacherin Stina Werenfels an. Die Einladung wurde durch großzügige Unterstützung von UBS München möglich. Programmzettel mit genauen Angaben zu den Filmen werden an der Kinokasse ausgegeben. |
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