Münchner Filmzentrum
  1. Zuschauerkino am 6. Juni 2019 im Filmmuseum

    15 Jahre Zuschauerkino: Kurzfilmabend des Münchner Filmzentrums e.V zusammen mit dem Filmmuseum. Am kommenden Donnerstag, den 6. Juni 2019 wird die erfolgreiche Reihe weitergeführt, in der es über die Jahre schon über 350 Filme mit über 45 Stunden reine Filmzeit, weit über 1000 Zuschauern und vielen Geschichten über die Filme gab.

    Im Abendprogramm gibt es ab 19:00 im Filmmuseum München wieder ein breites Spektrum an Filmen von Münchner Filmschaffenden zu sehen, die ihre Filme jeweils persönlich vorstellen.
    Die Bandbreite beinhaltet Dokumentationen wie den Film „der Weg in die Wildnis“ über den Alaska Highway von Ilke und Toni Ackstaller, sowie Kurzspielfilme, die mit „Kaja“ vom Filmteam des Franz Marc Gymnasiums Mobbing an Schulen thematisieren – mit unerwartetem Ausgang. In „Demon“ von Jonas Schlögle, geht es um einen von einem Dämon besessenen toten Freund einer Schülergruppe und deren Umgang mit dieser ungewöhnlichen Situation.

    Mit „turn your scars into stars“, einem auf 16 mm gedrehten Film über ein Gedicht der zimbabwesischen Schriftstellerin Yvonne Vera von Andras Wutz, ist auch einer der Filmemacher dabei, die auch schon beim ersten Zuschauerkino 2004 vertretenen waren. Die Geschichte wurde bei einem Aufenthalt in Toronto gedreht und behandelt, wie auch seine momentan laufende Ausstellung in der Pasinger Fabrik „Zimbabwe als Metapher“, die Auswirkungen der Gewalt des Befreiungskrieges in Zimbabwe.

    Der Film „Artenvielfalt & Naturschönheit“ von Matthias Mondon thematisiert die Diskrepanz zwischen der Beteiligung der MünchnerInnen am Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und der Realität der schwindenden tierfreundlichen Grünflächen mit Büschen und Bewuchs von Häusermauern. Der kontemplative Film Attersee von Anette Philp mit Klaviermusik zeigt auf graphische Weise verschiedene Stimmungen am See. Bei „Chroma Flow“ von Idún Zillmann geht es dagegen weniger um das WAS, sondern vielmehr darum, WIE wir sehen: Der Film-Loop ist mit seinen changierenden Farben und Formen fast schon eine Art „audiovisuelles Mantra“, das uns auf spielerische Weise bewusst macht, wie variabel unsere Wahrnehmung ist.

    Vorbereitet wurde das Zuschauerkino durch das langjährige Organisationsteam des Münchner Filmzentrum e.V. (MFZ), Brigitte Bruns, Matthias Mondon, Natalie Squire, sowie Idun Zillmann und weiteren Mitgliedern des Münchner Filmzentrums.
    Organisation von Seiten des Filmmuseums: Christoph Michel und Wolfgang Wöhl.

    Die Moderation übernehmen Matthias Mondon (MFZ) und Christoph Michel (Filmmuseum). Austauschen und Vernetzen können sich Publikum und Filmemacher*innen bei einem Umtrunk im 1. Stock des Filmmuseums, zu dem das MFZ nach der Vorstellung einlädt.

    Für das Catering zeigt sich Brigitte Bruns (Vorsitzende) verantwortlich.Teilnehmende Filmemacher*innen erhalten bis zu fünf Freikarten für die Veranstaltung.

  2. Zuschauerkino 6. Dezember 2018

    In der Nikolausausgabe des Kurzfilmabends „Zuschauerkino“ in der „Open Scene“, ausgerichtet vom Förderverein des Filmuseums, dem Münchner Filmzentrum e.V. (MFZ), Donnerstag, den 6.12.2018 um 19.00 Uhr, sind mit fast 90 Minuten Spielzeit und zwölf Filmen viele verschiedene Genres vertreten.

    Die Filme führen uns mit der Krimikomödie „U-Bahn Cop“ von und mit Josef Pfitzer von Münchner Abgründen hin bis zu einem Tempel im Himalaya in dem Dokumentarfilm „One photo please“ von Ilke und Toni Ackstaller, die darin selbst zu Gefilmten werden. München wird auch in anderen Einreichungen thematisiert, zum Beispiel beim experimentellen Dokumentarfilm „Salon de Streitfelde“ von Tom Garrecht, in dem die Verwandlung eines traditionsreichen Münchner Textilwerks zu einem Ort für Kunst dargestellt wird sowie bei „Terrassenshow“ von Hans Stenech, der eine andere Seite des Olympiadorfs präsentiert.
    Der Konzeptkunstbeitrag von Markus Ziegler zeigt einen Ausschnitt aus seiner 100-Tage-Serie „The Markus Situation“. Basierend auf einem Zitat aus „Pulp Fiction“ von Quentin Tarantino hat er 100 kurze Varianten gedreht. Im Drama „Limbo“ von Jean-Luc Julien geht es um die Bewältigung eines Verlustes in einer zerbrochenen Partnerschaft, während beim Kurzspielfilm „shades“ von Laura Isabella Beetz eine Freundschaft zweier Frauen im Mittelpunkt steht, die der Zufall, eine Verwechslung und die Suche nach einem bedeutungsvollen Familienerbstück zusammenführt. „Sun Cream“ von Aylin Gökmen zeigt Kindheit mit unbeschwerten Spielen, die den Erwachsenen verloren gegangen zu sein scheint, während der Trailer zum geheimnisvollen „Zimzum“ von Stefan Zeiler in andere nordische und mystische Welten führt.

    Vorbereitet wurde das Zuschauerkino durch das langjährige Organisationsteam Brigitte Bruns, Matthias Mondon, Natalie Squire, sowie Idun Zillmann und weiteren Mitgliedern des Münchner Filmzentrum e.V. (MFZ). Bei der Sichtung wirkten außerdem mit: Stefan Döpke, Christl Grunwald-Merz, Emma Herda, Oliver Samhaber und Ulla Varchim. Auf Seiten des Filmmuseums untertützen die Organisation  Christoph Michel und Wolfgang Woehl.

    Die Moderation übernehmen Matthias Mondon (MFZ) und Christoph Michel (Filmmuseum).
    Austauschen und Vernetzen können sich Publikum und Filmemacher*innen bei einem Umtrunk im 1. Stock des Filmmuseums, zu dem das MFZ nach der Vorstellung einlädt. Catering und Büffet verantwortet Brigitte Bruns.

    Teilnehmende Filmemacher*innen erhalten bis zu fünf Freikarten für die Veranstaltung.

  3. Streetlife Festival am 5./6. Mai 2018

    Zum ersten Mal nahm das Münchner Filmzentrum e.V. (MFZ) - der Freundeskreis des Filmmuseum München - mit einem Stand auf der Ludwigstraße an einem Streetlife Festival teil. Mit einer Vorschau auf das Programm (Plakatständer), Beispielen der DVD-Edition des Filmmuseums München und ausgelegten Publikationen des MFZ und Beamerpräsentation wurde den fragenden Standbesuchern das Kommunale Kino am St.Jakob-Platz im Zentrum Münchens nahegebracht. Vergrößerte Fotoansichten sollten dabei zur Orientierung helfen. Es kam zu einem regen Austausch mit den Besuchern. Wir werden den Auftritt 2019 sicher wiederholen und unsere Werbung fortsetzen für eines der am schönsten gelegenen Kinos Münchens. Wir garantieren ein vielseitiges Programm zu niedrigen Eintrittspreisen und einen gelungenen Kinoabend !

    StreetLife 6.5.2018 Ludwigstraße in der Nähe der Bayerischen Staatsbibliothek

  4. 2. November 2017

    Open Scene DAS SCHLANGENEI von Ingmar Bergman (1977)

    mit einer Einführung von Brigitte Bruns

    „Einen „Aufbruch“ nach dem „Zusammenbruch“ nannte der schwedische Regisseur Ingmar Bergman sein neun Jahre dauerndes Münchner Theaterexil. Es lag unter dem Schatten der Flucht aus Schweden nach einer Anklage wegen angeblicher Steuerhinterziehung. Parallel zu der Theateradaption von Anne Lenk für das Münchner Cuvilliés-Theater kann nun im Filmmuseum München auch die filmische Vorlage, eine gut restaurierte digitale Fassung von Bergmans Film, einer neuen Betrachtung unterzogen werden, vierzig Jahre nach dessen Entstehung, kurz vor den Feiern zum 100. Geburtstag des Regisseurs im nächsten Jahr. Sein in München gedrehter düsterer Spielfilm DAS SCHLANGENEI, an dessen Drehbuch er bereits in Schweden gearbeitet hatte, wurde danach selten gezeigt. Von der Kritik wurde der Film seinerzeit verrissen. Mit prominenter internationaler Besetzung in Geiselgasteig gedreht, verlegt der Film sein fiktives Geschehen um den in Berlin gestrandeten jüdischen Zirkusartisten Abel Rosenberg aus Philadelphia in die Zeit vor dem gescheiterten Hitlerputsch von 1923. Er zeigt eine durch den ersten Weltkrieg, Depression und Inflation aus den Fugen geratene Welt, eine durch Ängste, Verbrechen  und Hoffnungslosigkeit korrumpierte Gesellschaft und eine sich bereits abzeichnende verhängnisvolle Entwicklung. Der Filmtitel „Das Schlangenei“ ist William Shakespeares Drama „Julius Cäsar“ entlehnt, da dieses „ausgebrütet, verderblich würde wie seine ganze Art“. Brigitte Bruns (MFZ) hält eine Einführung zur Entstehungsgeschichte des Films.

    Das Schlangenei (The Serpent’s Egg) – Deutschland / USA 1977 – Regie + Buch: Ingmar Bergman – Kamera: Sven Nykvist – Musik: Rolf Alexander Wilhelm – Darsteller: David Carradine, Liv Ullmann, Gert Fröbe, Heinz Bennent, Edith Heerdegen – 119 min – engl. – o.UT.

    Eine Kartenreservierung ist unter Tel. 089- 233 96450 möglich.
    Der Eintritt kostet € 4 / € 3 für Mitglieder des Fördervereins MFZ

     

     

  5. 7. Dezember 2017 Kurzfilmabend des MFZ – Zuschauerkino im Filmmuseum

    Donnerstag, den 7. Dezember 2017 um 19 Uhr findet die Winterausgabe des Zuschauerkino-Abends im Filmmuseum München statt.

    Einreichungen noch bis Donnerstag, den 23. November 2017: Kurzfilme bis 12 Minuten Länge.

    „Beim Kurzfilmabend des Münchner Filmzentrum e.V. (MFZ) können Amateure, Enthusiasten und Profis zweimal im Jahr ihre Filme auf der Leinwand des Filmmuseums einem interessierten Publikum präsentieren und sich mit anderen Filmemachern vernetzen. Vor jedem Film erzählen Beteiligte von Hintergründen, Entstehungsgeschichte oder Besonderheiten ihres Films.
    Im Anschluss an die Vorführung bietet das MFZ eine Begegnungsmöglichkeit, damit alle Anwesenden miteinander ins Gespräch kommen und sich austauschen können (für Erfrischungen ist gesorgt).

    Filme einreichen können alle, die einen Kurzfilm gedreht haben, unabhängig von Inhalt oder Format des Films, ob Spielfilm oder Dokumentation, Real-, Kunst- oder Animationsfilm.
    Das MFZ wählt unter den eingereichten Filmen aus und stellt ein etwa anderthalbstündiges Programm
    zusammen.
    Die Filme müssen bis Donnerstag, den 23. November
    2017 im Filmmuseum vorliegen. Möglich sind die Vorführ-Formate 35mm, 16mm, DigiBeta, BetaSP DVD-Video, Blu-ray und DCP. Dateien wie mov, mp4 etc. müssen auf USB-Stick oder per Download-Link
    eingereicht werden. Sichtungskopien können idealerweise per Download-Link geschickt werden. Zugelassen
    sind Filme bis zu 12 Minuten Länge.
    Für Pressetexte und den Aushang im Filmmuseum können Screenshots als JPG-Dateien mitgesandt werden. Alle Einreichenden, deren Filme im Programm gezeigt werden, können an der Kasse bis zu fünf Freikarten
    für den Zuschauerkino- Filmabend erhalten. Darüber hinaus bestehen keine weiteren Verpflichtungen
    des Filmmuseums. Es wird vorausgesetzt, dass die Teilnehmer und Teilnehmerinnen über die Rechte an ihren Filmen verfügen und diese am Abend vor der Projektion kurz vorstellen.
    Kontakt: Filmmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1,
    80331 München, zuschauerkino@yahoo.de,
    Telefon: 089/23327718.
    Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19.00 Uhr |
    Die Filmemacher und Filmemacherinnen sind anwesend.“

  6. 1. Juni 2017 Kurzfilmabend des MFZ – Zuschauerkino im Filmmuseum

    Am Donnerstag, den 1. Juni 2017 um 19 Uhr ist es wieder soweit und es findet die nächste Sommerausgabe des Zuschauerkino-Abends im Filmmuseum München statt.

    Einreichfrist ist der 18. Mai 2017

    „Beim Kurzfilmabend des Münchner Filmzentrums e.V. (MFZ) können Amateure, Enthusiasten und Profis zweimal  im Jahr ihre Filme auf der Leinwand des Filmmuseums einem interessierten Publikum präsentieren und sich mit anderen Filmemachern vernetzen. Vor jedem Film erzählen Beteiligte von Hintergründen,  Entstehungsgeschichte oder Besonderheiten ihres Werks. Im Anschluss an die Vorführung bietet das MFZ  eine Begegnungsmöglichkeit, damit alle Anwesenden miteinander ins Gespräch kommen und sich austauschen  können (für Erfrischungen ist gesorgt). Filme einreichen können alle, die einen Kurzfilm gedreht  haben, unabhängig von Inhalt oder Format des Films, ob Spielfilm oder Dokumentation, Real-, Kunst oder  Animationsfilm. Das MFZ wählt unter den eingereichten Filmen aus und stellt ein etwa anderthalbstündiges  Programm zusammen.
    Die Filme müssen bis Donnerstag, den 18. Mai 2017 im Filmmuseum vorliegen. Möglich sind die Formate  35mm, 16mm, DigiBeta, BetaSP, DVD-Video, Blu-ray und DCP. Dateien wie mov, mp4 etc. müssen auf USBStick oder Festplatte eingereicht werden. Zugelassen sind nur Filme bis zu 12 Minuten Länge. Alle Einreichenden, deren Filme im Programm gezeigt werden, können an der Kasse bis zu fünf Freikarten für den Zuschauerkino- Filmabend erhalten. Darüber hinaus bestehen keine weiteren Verpflichtungen des Filmmuseums.
    Es wird vorausgesetzt, dass die Teilnehmer und Teilnehmerinnen über die Rechte an ihren Filmen verfügen und diese am Abend vor der Projektion kurz vorstellen.
    Kontakt: Filmmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1,
    80331 München, zuschauerkino@yahoo.de,
    Telefon:  089/23327718.

    Donnerstag, 1. Juni 2017, 19.00 Uhr |
    Die Filmemacher und Filmemacherinnen sind anwesend.

    Matthias Mondon und Brigitte Bruns

     

  7. Zuschauerkino 8. Dezember 2016

    Beim Kurzfilmabend des Münchner Filmzentrums e.V. (MFZ) können Amateure, Enthusiasten und Profis zweimal im Jahr ihre Filme auf der Leinwand des Filmmuseums einem interessierten Publikum präsentieren und sich mit anderen Filmemachern vernetzen. Vor jedem Film erzählen Beteiligte von Hintergründen, Entstehungsgeschichte oder Besonderheiten ihres Werks. Im Anschluss an die Vorführung bietet das MFZ eine Begegnungsmöglichkeit, damit alle Anwesenden miteinander ins Gespräch kommen und sich austauschen können (für Erfrischungen ist gesorgt).

    Filme einreichen können alle, die einen Kurzfilm gedreht haben, unabhängig von Inhalt oder Format des Films, ob Spielfilm oder Dokumentation, Real-, Kunstoder Animationsfilm. Das MFZ wählt unter den eingereichten Filmen aus und stellt ein etwa anderthalbstündiges Programm zusammen.

    Die Filme müssen bis Donnerstag, den 24. November 2016 (Einreichschluss) im Filmmuseum vorliegen. Möglich sind die Formate 35mm, 16mm, DigiBeta, BetaSP, DVD-Video, Bluray und DCP. Dateien wie mov, mp4 etc. müssen auf USB-Stick oder Festplatte vorliegen. Zugelassen werden nur Filme bis zu 12 Minuten Länge. Alle Einreichenden, deren Filme im Programm gezeigt werden, können an der Kasse bis zu fünf Freikarten für den Zuschauerkino-Filmabend erhalten. Darüber hinaus bestehen keine weiteren Verpflichtungen des Film – museums. Es wird vorausgesetzt, dass die Teilnehmer und Teilnehmerinnen über die Rechte an ihren Filmen ver fügen und diese am Abend vor der Projektion kurz vorstellen.

    Kontakt: Filmmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, 80331 München, zuschauerkino@yahoo.de,
    Telefon: 089-233 27718.

    ▶ Donnerstag, 8. Dezember 2016, 19.00 Uhr | Die Filmemacher innen und Filmemacher sind anwesend

    katja-rupe-richard-westermaier-christoph-michel

    katja-rupe-richard-westermaier-christoph-michel

  8. ZUSCHAUERKINO 23.Juni 2016

    Zweimal im Jahr bietet das Zuschauerkino des Münchner Filmzentrums (MFZ) allen, die Filme machen, die Gelegenheit, ihre Filme auf der Leinwand des Filmmuseums zu sehen und andere Filmemacher zu treffen. Die nächste Ausgabe des Zuschauerkinos ist am 23. Juni 2016.

    Beim Zuschauerkino des Münchner Filmzentrums e.V. (MFZ) können Laien, Enthusiasten und Profis zweimal im Jahr ihre Filme auf der Leinwand des Filmmuseums einem interessierten Publikum präsentieren und sich mit anderen Filmemachern vernetzen.

    Vor jedem Film erzählen Beteiligte von Hintergründen, Entstehungsgeschichte oder Besonderheiten ihres Werks. Im Anschluss an die Vorführung bietet das MFZ eine Begegnungsmöglichkeit, damit alle Anwesenden miteinander ins Gespräch kommen und sich austauschen können (für Erfrischungen ist gesorgt). Filme einreichen können alle, die einen Kurzfilm gedreht haben, unabhängig von Inhalt oder Format des Films, ob Spielfilm oder Dokumentation, Real-, Kunst- oder Animationsfilm. Das MFZ wählt unter den eingereichten Filmen aus und stellt ein etwa anderthalbstündiges Programm zusammen.

    Die Filme müssen bis zum 9. Juni im Filmmuseum eingereicht werden. Möglich sind die Formate 35mm, 16mm, DigiBeta, BetaSP, DVD-Video, Blu-ray und DCP. Filme in den Formaten mov, mp4 etc. müssen auf USB-Stick oder Festplatte vorliegen (keine Speicherkarten oder Downloadlinks). Zugelassen werden nur Filme bis zu 12 Minuten Länge. Alle Einreichenden, deren Filme im Programm gezeigt werden, können an der Kasse bis zu fünf Freikarten für den Zuschauerkino-Filmabend erhalten. Darüber hinaus bestehen keine weiteren Verpflichtungen des Filmmuseums. Es wird vorausgesetzt, dass die Filmemacher über die Rechte an den von ihnen eingereichten Filmen verfügen und diese am Abend vor der Projektion kurz vorstellen.

    Die nächste Ausgabe des Zuschauerkinos: 23. Juni 2016.

    Einreichschluß 9. Juni 2016

    Gruppenbild vom letzten Zuschauerkino (11. Dezember 2014)

    Kontakt:
    Filmmuseum München
    St.-Jakobs-Platz 1
    80331 München
    Telefon: 089-233 27718

    E-Mail: zuschauerkino@yahoo.de

  9. Neue Filmreihe: Ozu Yasujirō

    Das Filmmuseum München zeigt vom 4. März bis 22. Juni 2016 eine umfassende Retrospektive des japanischen Regisseurs Ozu Yasujirō.

    Setsuko Hara und Ryū Chishū in "Tokyo_Monogatari"_(Die Reise nach Tokyo) von 1953

    Setsuko Hara und Ryū Chishū in „Tokyo Monogatari“ (Die Reise nach Tokyo) von 1953

    „Ozus Realismus liegt nicht nur in präzisen Detailbeschreibungen kleinbürgerlichen, japanischen Lebens. Er nimmt ihn so ernst, dass er sich und seinem Medium nicht erlaubt, Illusionen von bewegtem Leben zu erschaffen. Kino bleibt bei ihm, was es ist, eine Abfolge diskontinuierlicher Aufnahmen. Man spürt, wie das Individuelle wimmelt unter der Neutralität und Allgemeinheit seiner emblemhaften Bilder, aber direkter Ausdruck wird ihm nicht gestattet. Ozus Filme sind erbarmungslos. Die Wiederholungen auf allen Ebenen in allen seinen Filmen sind fast unerträglich. Sie beschreiben die Hoffnungslosigkeit einer Klasse, die nie etwas anderes geschafft hat, als das Bürgerliche eine Etage tiefer nachzumachen. Man fragt sich, was die Poesie mancher der Titel mit der Kargheit der Filme zu tun hat. „Weizenherbst“, „Eine Geschichte von schwankenden Gräsern“, „Ein Geschmack von Makrelen-Hecht“. Das ist die poetische Aura der Banalität. Ozus Filme sind faszinierend.“

    So schreibt Frieda Grafe in einem ihrer „Filmtips“ in der Süddeutschen Zeitung im Juni 1973 – ein Teaser, würde man heute sagen – für die erste Ozu-Reihe im Filmmuseum München. Viele der gezeigten Filme waren damals ohne Untertitel, Ozu war, bis auf wenige Filme, unbekannt im Westen, man schrieb über Kurosawa – in den britischen Magazinen – und Mizoguchi – in den Cahiers du Cinéma. Ozu war, damals wie heute, ein Filmemacher der Filmemacher, verehrt von Paul Schrader, Wim Wenders, Hou Hsiao-hsien, Chantal Akerman und Pedro Costa.

    Die alten Geschichten

    Seit diesem Sommer 1973 ist Ozu präsent in München, regelmäßig hat es Retrospektiven gegeben, komplett oder in Auswahl, man konnte immer wieder zurückkehren zu ihm, seine Vorstellungen vom Kino in diesen Filmen herausbilden, heimisch werden in diesem so stoisch unnahbaren Werk. Der japanischste aller Filmregisseure wurde er immer wieder genannt, inzwischen hat er Kurosawa und Mizoguchi hinter sich gelassen und sein Werk ist beispielhaft geworden fürs Kino, seine Möglichkeiten und seine Modernität: ein Glücksfall.

    Ozu Yasujirō wurde am 12. Dezember 1903 geboren, gestorben ist er am 12. Dezember 1963. Er kam in den 1920er-Jahren zum Kino, hat sich in diversen Genres versucht, viele Studentenklamotten und Gesellschaftskomödien gedreht, dem Slapstick nicht abgeneigt und in Verehrung für Lubitsch und Harold Lloyd. Dann, in den 1930er-Jahren, hat er sich aufs shomin-geki spezialisiert, jene japanische Variante des melodramatischen Kammerspiels, die er, in westlicher Wahrnehmung zumindest, so perfekt verkörpert mit seinen Filmen und der er systematisch alle melodramatischen Effekte ausgetrieben hat. Sein treuer Drehbuchmitschreiber Noda Kōgo hat ihm dabei geholfen, von vielen Flaschen Sake unterstützt. Melodramatisch sind diese Filme nur noch durch ihren Willen zum Innehalten, zum Verstummen, zur Retardation. Zu Trinksprüchen. Das Werk läuft aus, in aller Ruhe und Gelassenheit.

    Lesen Sie hier (pdf) den vollständigen Text von Fritz Göttler sowie das vollständige Programm der Filmreihe.

    Ein Programm in Zusammenarbeit mit der Japan Foundation Tokyo, dem Japanischen Kulturinstitut Köln und dem National Film Center / Museum of Modern Art Tokyo.

  10. Open Scene 28.1.2016: „Schachnovelle“ mit Curd Jürgens

    Am 28.01.2016 um 19.00 Uhr zeigen wir gemeinsam mit dem Münchner Filmmuseum den Film „Schachnovelle“ (1960) von Gerd Oswald, nach der Novelle von Stefan Zweig. Die Autorin Dr. Heike Specht hält zuvor eine Einführung.

    „Schachnovelle“ von Gerd Oswald

    „Schachnovelle“ von Gerd Oswald

    SCHACHNOVELLE
    BRD 1960 – Regie: Gerd Oswald – Buch: Harold Medford, Gerd Oswald, nach der Novelle von Stefan Zweig – Darsteller: Curd Jürgens, Claire Bloom, Hansjörg Felmy, Mario Adorf, Dietmar Schönherr – 103 min

    Der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig verdichtet in seiner Novelle von1942 die Erfahrung des Exils nach 1938, aus dem er nicht mehr zurückkehrte. Curd Jürgens – der am 13. Dezember 1915 in München-Solln geboren wurde – spielt die Rolle des Dr. Werner von Basil, eines Wiener Juristen, der von der Gestapo verhaftet wird. In seiner Einzelhaft, in der das Geheimnis versteckter Kunstschätze von ihm erpresst werden soll, beschäftigt er sich zur inneren Rettung mit einem gestohlenen Schachlehrbuch. Von Basil wird zu einem besessenen Schachspieler, der dem Spiel geradezu obsessiv verfällt. Wieder in Freiheit, auf dem Überseedampfer nach Amerika, ist sein Spielgegner der Schachweltgroßmeister Mirko Centrowic, gespielt von Mario Adorf.

    Die Züricher Autorin und Lektorin Heike Specht, die zum 100. Geburtstag von Curd Jürgens die ausführliche Biografie „Curd Jürgens – General und Gentleman“ verfasst hat, erschienen im Aufbau Verlag, wird zur Entstehung des Films und zum Medienbild des einstigen deutschen Weltstars eine Einführung im historischen Kontext geben.

    Eine Kartenreservierung ist unter Tel. 089 – 233 96450 möglich.

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch!