Münchner Filmzentrum

[ Zuschauerkino 2020 – die Online-Ausgabe ]

>> DO, 10.12. @ 19:00

  • Entdecken Sie das Online-Programm des Filmmuseums !

    Im November müssen wir alle ganz tapfer sein, da das Filmmuseum – wie alle kulturellen Institutionen – vorübergehend Corona-bedingt den Spielbetrieb pausieren muss – voraussichtlich bis zum 30. November.

    In dieser Zeit gibt es im Online-Kino weiterhin ungewöhnliche Filme zu entdecken. Alle 3 – 4 Tage wechselt das Programm auf dem Vimeo-Kanal. Der Abruf der Filme ist kostenfrei.

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    >>> Mitmachen beim  [ Zuschauerkino online ]

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    >>> Hier geht’s zum  [ Online-Kino ]

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    [ Retrospektive ]   Werner Schroeter  online  [ KW 49 ]

    Werner Schroeter (1945 – 2010) nimmt im deutschen Film eine besondere Rolle ein. Unter den Exzentrikern des Neuen Deutschen Film galt der Filmemacher und Photograph als der Exzentrischste.

     

    >>>>>> MO, 30. November bis MI, 2. Dezember:

     
    Eika Kapatka  |  BRD 1969  |  143 min
    Regie + Buch: Werner Schroeter, Kamera: Werner Schroeter, Robert Van Ackeren | Besetzung: Gisela Trowe, Carla Aulaulu, Magdalena Montezuma, Rosemarie Heinikel, Rita Bauer

    „Ein Film, den man Schroeters Triumphschrei nennen könnte, einen ekstatischen und exzessiven Temperamentsausbruch nach Zeiten kaum beachteten Künstlerdaseins.“ (Hans Jansen)

     

    >>>>>> DO, 3. Dezember bis SO, 6. Dezember:

     
    Der Bomberpilot  |  BRD 1970  |  65 min
    Regie+Buch+Kamera: Werner Schroeter | Besetzung: Carla Aulaulu, Mascha Rabben, Magdalena Montezuma, Daniel Schmid, Werner Schroeter, Ingrid Caven

    „„Meine einzige Komödie, die ich sehr mochte, über die Zeit des Übergangs vom Nationalsozialismus zur Eisenhower-Ära. Bis zu NEAPOLITANISCHE GESCHWISTER war die Konstellation dreier verschiedener Frauen ein fester Bestandteil meiner Filme, ich schickte sie durch alle Zeiten, Kontinente per aspera ad astra vom Dunkel zum Licht, vom Schmerz zum Sehen. Im BOMBERPILOT interessierte mich die Zerreißprobe zwischen „Kraft durch Freude“ und Nachkrieg mit amerikanischem Kultur- und Karriere-verständnis.“ (Werner Schroeter)

     
    Schroeter war auch als Theater- und Opernregisseur kreativ. Die Suche nach Schönheit, Sinnlichkeit und Luzidität waren der DNA von Schroeters Werk fest eingeschrieben. Bei der Erschaffung eigener Vorstellungswelten scheute er weder Pathos noch extreme Stilisierung – und stellte diese mit großer Willenskraft der sogenannten Alltagswirklichkeit entgegen. Seine kompromisslose Art des Filmemachens brachte dem poetischen Autorenfilmer Titel wie „Tagtraumtänzer“ und „letzter Ekstatiker“ ein. Wie allen großen Künstlern ging es ihm stets in erster Linie um die Wahrhaftigkeit des Ausdrucks. So schrieb epd Film über ihn:

    „Eros und Leidenschaft sind die Maßstäbe dieses Künstlers, dem die Schönheit so nahe war wie der Tod, dem die Abgründe des Lebens nicht fremd waren und der sich dennoch selbst treu blieb.“

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    Im Winter 2020 wird es kein neues Programmheft geben.
    Es wird stattdessen online sowie ggf. über gesonderte Flyer über das jeweils aktuelle Programm im Kino und online informiert.        Wir halten Sie auch diesbezüglich auf dem Laufenden.

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    Das vorliegende Programmheft # 38 vom Februar 2020 behält insofern seine Gültigkeit, als Sie darin  ausführliche Informationen zu einigen der Filme finden, die im Herbst nachgeholt werden.

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    Infos zu den aktuell geltenden Verhaltensregeln beim Kinobesuch finden Sie auf der Website des Filmmuseums.

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    +++ Auf Wunsch gibt’s jeden Freitag das Wochenprogramm per Mail – hier den kostenlosen Newsletter des FMM abonnieren.

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    [ Photo: Filmmuseum  ]