Münchner Filmzentrum
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    [ 1. ] Hollywood 1971 (bis 7. November)

    Mit 16 Spielfilmen stellt das Filmmuseum das New Hollywood Cinema in den Mittelpunkt – eine Bewegung, die Ende der
    1960er Jahre neue Themen und eine andere Art des Filme-
    machens in Amerika zeigte und damit die Filmwelt veränderte.
    Die Filmauswahl berücksichtigt bewusst Aspekte, die lange Zeit eher wenig Beachtung fanden – z.B. die Mitwirkung weiblicher Filmschaffender, die Filme entscheidend geprägt haben oder gar als Regisseurinnen debütieren konnten sowie die Entwicklung
    eines eigenen Kinos schwarzer Filmemacher.

    >> Alle Infos im Programmheft auf Seite 3 – 6 / PDF: 3 – 9.

     
    [ 2. ] SAFDIE BROTHERS: 19. bis 31. Oktober

    Die New Yorker Independent-Filmemacher Josh (1984) und Benny (1986) treten u.a. als Regisseure, Autoren, Produzenten, Cutter und Kameraleute in Aktion – und spielen auch oft selbst in ihren Filmen mit. „Ihre Filmhochschule war in erster Linie ein anarchi-
    scher Prozess des Do-it-yourself“ schreibt David Steinitz.“ Und weiter: „Das New York der Safdies ist ein Mix aus dem aktuellen und dem vergangenen New York mit seinen Subkulturen und schrägen Protagonisten, die das Kino schon immer gerne por-
    trätiert hat, die in der Realität aber fast alle verdrängt worden
    sind von Investmentbankern und Immobilienspekulanten.“

    Über UNCUT GEMS schreibt Steinitz: „Wie die Brüder binnen Sekunden mühelos zwischen den Genres hin- und herspringen können und gleichzeitig das Tempo ihrer früheren Filme nochmal toppen, weist sie endgültig als zwei der wichtigsten Filmemacher aus, die das amerikanische Kino derzeit zu bieten hat.“

    >> Alle Infos im Programmheft auf Seite 17 – 21 / PDF: 10 – 12.

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    Alle weiteren Filme, die bis zum 11. November gezeigt werden, finden Sie im gedruckten Programmheft, das im Filmmuseum sowie an den bekannten Auslegestellen zur Mitnahme bereit liegt.

    Zum Programmheft online: [ 21.9. bis 11.11.2021 ]

    Alles, was Sie zu Ihrem Kino-Besuch wissen müssen
    (aktuelle Corona-Regeln)

    Tickets sind aktuell leider nur direkt an der Kinokasse erhältlich.

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    [ ONLINE-KINO ]

    Alexander Kluge im Gespräch mit Stefan Drößler | 76 min

    Aufzeichnung des Filmgesprächs im Kino-Saal des Filmmuseums

    Am 8. August wurde im Rahmen der Internationalen Stummfilm-
    tage München der erste Golem-Film von Paul Wegener und
    Henrik Galeen (D 2015) gezeigt, der lange als verschollen galt.
    Das Münchner Filmmuseum hat den Film aus verschiedenen
    Fragmenten, Fotos und einer im 16mm-Format überlieferten
    Rolle rekonstruiert.
    Im Anschluss an die Filmvorführung fand ein Gespräch statt, bei
    dem Alexander Kluge – unter Einbeziehung verschiedener Filmaus-
    schnitte – über die Aktualität des Golem-Stoffs, die Idee der Er-
    schaffung künstlicher Menschen und Künstlicher Intelligenz sprach.
    Stefan Drößler erläuterte die verschiedenen Versuche, sich dem
    Golem-Mythos im Stummfilm und frühen Tonfilm anzunähern.

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    +++ Auf Wunsch gibt’s jeden Freitag das Wochenprogramm per Mail – hier den kostenlosen Newsletter des FMM abonnieren.

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    [ Quelle Filmbeschreibungen: Filmmuseum München ]

    [ Kino-Photo: FMM | Bild-Collagen & Graphiken: Idún Zillmann ]