Münchner Filmzentrum
Veranstaltungen

 

[ ZUSCHAUERKINO – Dezember 2023 ]

 
Die [ Winter-Ausgabe ] des MFZ-Kurzfilm-Abends

Hybrid-Event – am 14.12. im Kino und ab dem 15.12. online

Seit bald 20 Jahren präsentieren MFZ und Filmmuseum gemeinsam ein abendfüllendes
Programm aus Kurzfilmen von Zuschauenden mit einer Länge von je max. 12 Minuten.

Wie immer waren die Filme nach der traditionellen Vorführung im Kino zusätzlich über
FMO, den Vimeo-Kanal des Filmmuseums, kostenlos online abrufbar (bis 2.7.).

Insgesamt 12 Kurzfilme kamen diesmal auf die große Leinwand, darunter ein com-
puteranimierter Film sowie ein in Collagen-Technik erstellter ironischer Kommentar
zur Corona-Pandemie. Ein weiteres Highlight war der 3-D-Film „Istanbul Diary“,
zu dessen Projektion 3-D-Brillen ans Publikum ausgegeben wurden.

Durch den Abend führten Idún Zillmann (MFZ) und Christoph Michel (Filmmuseum).


[ Zeichnung von Svitlana Vol – Filmstill aus dem Kurzfilm „Ukrainian Madonna“ ]


Mehr Informationen zum Event und dem konkreten Film-Programm
 
+++ [ Weiterlesen: ] Wie die Zeichnung (s.o.) in den Film „Ukrainian Madonna“ kam


+++++++ Das nächste Zuschauerkino findet im Juni 2023 statt +++++++

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Photos & Collage: Idún Zillmann (MFZ)

Zum Programm-Handout des Zuschauerkinos vom 14.12.20023 ]


Schon seit 2004 präsentieren MFZ und Filmmuseum gemeinsam zwei Mal im Jahr
ein abendfüllendes Programm aus Kurzfilmen von Zuschauenden mit einer Länge
von je max. 12 Minuten. Inhaltlich gibt es keine Vorgaben.

Wie immer sind die Filme nach der traditionellen Vorführung im Kino zusätzlich
auch über [ Filmmuseum Online ] kostenlos online abrufbar (bis 7.1.2024).


In der aktuellen Film-Auswahl spielt häufig die Musik eine besondere Rolle: Ob als
farbenprächtiges Musik-Video gekoppelt mit Poesie («The Storms») oder als zeit-
genössische, klassische Musik-Komposition, die sich auf verschiedenen Ebenen mit
den visuellen Künsten verbindet («Ukranian Madonna»). Und dann wieder, klassisch,
als atmosphärische Verdichtung faszinierender Naturaufnahmen aus Südamerika
(«Das Erbe des Douglas Tompkins»). Darüber hinaus beschäftigen sich gleich 2
Filme mit Schuberts «Winterreise» – jeweils auf recht unterschiedliche Art.
Sie werden nacheinander als zwei Teile einer Filmreihe vorgeführt.

Herrlich experimentell und urig geht es zu in einem Film mit dem leicht absurd
anmutenden Titel «Der geheimnisvolle Fall des Nemo J. oder Weshalb die Parataxe
einsam ist». In «Lenin und Felix» wird erzählt wie eine chinesische FledermausMAUS
in Lenins MAUSoleum eindrang und was dabei herauskam – eine ironische, bisher un-
bekannte Geschichte vom Ausbruch der Corona-Pandemie. Neben überraschenden
und recht erheiternden Perspektivwechseln («Beware of Beuys») zieht uns der kunst-
voll gestaltete Animationsfilm «Dreams» in die Welt der Träume, in der sich unser
Unterbewusstsein oftmals viel tiefgreifender mit den Sorgen und Bedrohungen
aktueller (Welt-)Ereignisse beschäftigt als das Tagesbewusstsein es vielleicht
zulassen kann. Wir erleben die Wanderung und Verwandlung einer Figur
durch eine 2-, 3- und schließlich 4-dimensionale Welt.

Mit «Istanbul Diary» wird ein aufwendig gemachter 3-D-Film gezeigt, zu dessen
Betrachtung im Kino 3-D-Brillen ausgegeben werden – sicher eines der Highlights
dieses Kurzfilm-Programms. Zum Ausklang gibt es dann noch einen kurzen Musikfilm,
bei dem eine generationenübergreifende Musikgruppe einen Weihnachts-Klassiker
darbietet – mit teilweise exotischen Instrumenten wie z.B. Marimbaphon, Bongos
und Maracas («Lasst uns froh und munter sein»).

Die Moderation des beliebten Kurzfilm-Abends übernehmen erneut
Idún Zillmann (MFZ) und Christoph Michel (Filmmuseum).

Das aktuelle Programm umfasst 12 Filme und ist rund 77 Minuten lang.

Nach der Filmvorführung gibt es wieder ein Get-Together im 1. Stock. *

Tickets gibt’s an der Kino-Kasse sowie auch online (begrenztes Kontingent):

Eintritt: 4 €   |  für MFZ-Mitglieder: 3 €

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********  50 JAHRE MFZ e.V.   *******  Feiern Sie mit!   **********

Diesmal feiern wir zudem das 50-jährige Bestehen des Münchner Filmzentrums,
das am 6. Dezember als Freundeskreis gegründet wurde und seither das Film-
museum auf vielfältige Weise bei der Erfüllung seiner filmkulturellen Arbeit
unterstützt.

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Robert Graf in „Jonas“ (1956/57) | Bilderquelle: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum e.V., Frankfurt

[ Ein Abend für ROBERT GRAF ]

23. November | 19:00 | Zwei Filme & Gespräch mit DOMINIK GRAF

Am 18. November 2023 wäre der Theater- und Filmschauspieler Robert Graf
100 Jahre alt geworden. Ihm zu Ehren gestaltete das Münchner Filmzentrum
in Kooperation mit dem Filmmuseum einen Kino-Abend, bei dem sein Sohn,
der Münchner Film- und Fernsehregisseur Dominik Graf zu Gast war.

Robert Graf gehörte zu den vielseitigsten Schauspielern der Nachkriegszeit.
1923 in Witten an der Ruhr geboren, kam er 1944 nach München, um Philo-
sophie, Kunstgeschiche und Theaterwissenschaft zu studieren – schlug
dann aber schließlich den Weg der Schauspielerei ein.

1952 folgte er dem Ruf an die Münchner Kammerspiele und etablierte sich
als Ensemble-Mitglied. Er überzeugte vor allem in subtilen Rollen sowie mit
der nuancierten Interpretation zerrissener Charaktere und zählte schon
bald zu den beliebtesten Charakter-Darstellern.

Seine kreative Vielseitigkeit stellte Graf ab 1952 zudem bei Hörspielen
unter Beweis – sowie bald auch schon im (damals künstlerisch noch wenig
erschlossenen) Medium Fernsehen, wo er dann auch einige seiner Theater-Rollen
verkörperte. Ausgezeichnete Fernseh-Inszenierungen entstanden u.a. mit dem
Regisseur Franz Peter Wirth, so z.B. „Die schmutzigen Hände“ von Sartre (1956).

In dem experimentellen, mehrfach prämierten Spielfilm JONAS von Ottomar
Domnick beeindruckte Graf 1957 in der Rolle der Titelfigur. Dazu Jochen
Kürten von der Deutschen Welle im Oktober 2007:

„Der großartige und früh verstorbene Robert Graf spielt einen vom Schuldtrauma
zerfressenen Großstadtbürger in der jungen Bundesrepublik. Der Schauplatz
Stuttgart wird zur anonymen Bedrohungskulisse des Wirtschaftswunderlandes
BRD mit Anklängen bei George Orwell, Kafka und dem deutschen Kino-Expressio-
nismus der 1920er Jahre. ‚Jonas‘ nahm viel von dem vorweg, was später
Alexander Kluge und die anderen intellektuellen Köpfe des Neuen Deutschen
Films in den 1960er Jahren erst erfanden.“

1958 wurde Robert Graf für seine Interpretation des schurkischen Bruno in
„Wir Wunderkinder“ (Regie: Kurt Hoffmann) mit dem Filmband in Silber als
„Bester Nachwuchsschauspieler“ ausgezeichnet und wurde auch einer breiteren
Öffentlichkeit bekannt. In einem kurzen Interview der SDR-Abendschau vom
28. November 1958 wurde Robert Graf u.a. zu diesem Film befragt.

>> Hier ist der Interview-Beitrag (3:03 min.) kostenlos abrufbar

1961 erhielt Robert Graf, der oft Schurken oder Bösewichte verkörperte,
den „Friedenspreis der Stadt München“.

DIE ZEIT schrieb in ihrem Nachruf, Graf habe sich „in klassischen und
modernen, in komischen und tragischen Rollen als ein vielseitiger Interpret,
immer mit der Aura des schwer Erklärbaren, zugleich aber ohne suggestive
Aufdringlichkeit“ gezeigt. Am 23. November bietet sich nun die seltene Gele-
genheit, die Schauspielkunst des Robert Graf im Kino zu erleben. [ IZ ]

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[ Das Programm des Abends ]

– „Das Wispern im Berg der Dinge“ (1997) (59 min.)
    Filmessay von Dominik Graf über Robert Graf

– DOMINIK GRAF im Gespräch mit Tobias Kniebe (SZ-Filmkritiker)

– „Jonas“ – Avantgardefilm von Ottomar Domnick (1957) (81 min.)
 

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>> Flyer mit weiteren Infos und Photos zu dieser Veranstaltung


[ Idee und Konzept dieser Veranstaltung: Armin Schuppener (MFZ e.V.) ]

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[ Photo: Idún Zillmann ]

[ „Sommer im Hof“ mit vielseitigem Programm ]

Internationale Stummfilmtage München – vom 6. bis 16. Juli

Filme aus der Glanzzeit Hollywoods – vom 20. bis 30. Juli

Es war schon das dritte Mal, dass das beliebte Stummfilm-Festival mit Live-Musik
im Innenhof des Stadtmuseums stattfand – diesmal ergänzt um ein zusätzliches
Programm mit „Tonfilmen aus der Glanzzeit Hollywoods“ (1930er bis 1940er Jahre)
im klassischen Academy-Format mit einem Seitenverhältnis von 4:3.

Im Stummfilm-Programm kamen die Werke zum Teil in neuen digitalen Restau-
rierungen zur Aufführung. Dabei wurden auch mehrere Kurzfilme präsentiert –
z.B. der legendäre Buster-Keatons-Film „Hard Luck“ von 1921.

Die Live-Begleitung des Programms übernahmen die Violinistin Sabrina Zimmermann
und Mark Pogolski am Flügel sowie Richard Siedhoff (Klavier), Mykyta Sierov (Oboe),
Günter A. Buchwald (Klavier, Geige) und Frank Bockius (Percussion) sowie Stephen
Horne (Klavier, Flöte, Akkordeon) und Neil Brand (Klavier) aus England.
Nach einer Umbau-Pause ging es am 20. Juli weiter mit dem Tonfilm-Programm.
Hier waren neben dem Klassiker „The Maltese Falcon“ von John Huston (1941) u.a.
auch zwei der beliebtsten Lubitsch-Komödien zu sehen: „Trouble in Paradise“ (1932)
und „Ninotchka“ (1939) mit Greta Garbo in ihrer einzigen komischen Rolle.
Wie in den beiden Vorjahren konnten die Besuchenden vor und nach den Film-
vorführungen wieder am Bücherstand des MFZ nach Filmliteratur stöbern
sowie auch das aktuelle Filmplakat der Stummfilmtage erstehen. [ IZ ]

Das war das Programm der Stummfilmtage 2023

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[ ZUSCHAUERKINO – Juni 2023 ]

 
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[ Die teilnehmenden Filmemacher*innen am 15.6. ] – Photo: Matthias Mondon (MFZ)


Die [ Sommer-Ausgabe ] des MFZ-Kurzfilm-Abends

Hybrid-Event – am 15.6. im Kino sowie ab dem 16.6. online

Schon seit 2004 präsentieren MFZ und Filmmuseum gemeinsam ein abendfüllendes
Programm aus Kurzfilmen von Zuschauenden mit einer Länge von je max. 12 Minuten.

Wie immer waren die Filme nach der traditionellen Vorführung im Kino zusätzlich über FMO, den Vimeo-Kanal des Filmmuseums, kostenlos online abrufbar (bis 2.7.).

Insgesamt 15 Kurzfilme kamen diesmal auf die große Leinwand, wobei der Kürzeste knapp 1 Minute und der längste rund 11 Minuten lang war.

Die Moderation des zwei Mal jährlich stattfindenden Kurzfilm-Abends übernahmen
erneut Idún Zillmann (MFZ) und Christoph Michel (Filmmuseum).

>> Mehr Informationen zum Event und dem Film-Programm 2023


++++++ Das nächste Zuschauerkino findet am 14. Dezember 2023 statt ++++++


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[ MFZ OPEN SCENE 2023 ]

 

 
Die Kunst des Sound Designs – am 20. April 2023 | 19:00

[ Film Lecture mit Live-Musik am Trautonium von Peter Pichler ]


>> Interview mit Peter Pichler (Teil 1 und 2) *

 
* Kurze Anleitung zum Sichten des PDF-Files im Browser:
 
1. Klicken Sie auf den obigen Link

2. Vergrößern Sie dann das Browserfenster etwa auf Screengröße :
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    >>> mehrmals wiederholen bis zur gewünschten Größe
    >>> oder: einfach im Menü oben „Originalgröße“ auswählen

3. Zum Lesen seitlich scrollen: per Cursor oder am unteren Rand
     >> nach rechts (= weiter) bzw. << nach links (= zurück)

4. Das PDF enthält auch einige Links zu externen Websites

5. Retour zum Interview geht’s mit dem ZURÜCK-Button oben im Browser-Fenster 

 

 
Peter Pichler begeisterte im vollen Kino mit Trautonium-Klängen
 
Filme in Echtzeit zu vertonen hat eine lange Tradition und ist bis heute überaus
beliebt. Selten und kaum bekannt ist dabei die Tongestaltung von einzelnen
Szenen oder ganzen Filmen mit dem Trautonium, der „Urmutter aller Synthesizer“.
Dabei bietet das ungewöhnliche elektronische Instrument ganz neue Möglichkei-
ten, verblüffende Klangeffekte und faszinierende Soundlandschaften zu kreieren.

Das Münchner Filmzentrum (MFZ e.V.) hat den Multi-Instrumentalisten Peter
Pichler eingeladen, einen Filmabend mit dem Mixtur-Trautonium zu gestalten.
Der Münchner erlernte sein Handwerk noch von Oskar Sala und ist heute einer
der wenigen Musiker weltweit, die das schwierige Instrument überhaupt noch
spielen können. Pichler hat Trautonium-Scores für recht unterschiedliche
Filme erschaffen und ist regelmäßig bei internationalen Musik- und
Filmfestivals zu Gast.

 

 
Alla Nazimova in SALOMÉ (US 1922)

Im Filmmuseum vertonte Pichler am 20. April im voll besetzten Kino-Saal den
avantgardistischen Stummfilm SALOMÉ (US 1922 | Charles Bryant, Alla Nazimova,
72 min) live am Trautonium und veranschaulichte die vielfältigen Einsatzmöglich-
keiten des Instruments zudem auch noch an Hand von ausgewählten Szenen aus
Filmen unterschiedlicher Dekaden. Eines der drei Film-Beispiele wurde eigens
für diesen Abend vertont und hier erstmals öffentlich präsentiert.

Der Trautonium-Spezialist gab Einblicke in die Funktionsweise des seltenen
Instruments sowie in seinen Schaffensprozess als Komponist und Filmvertoner.
Bei dem anschließenden Q&A beteiligte sich das Publikum rege mit Fragen.

Am Ende des Abends versammelten sich zahlreiche Besucher*innen rund um
Pichler und sein Trautonium, um sich das Instrument aus der Nähe anzuschauen
und noch mehr darüber zu erfahren.

1930 in Berlin von dem Ingenieur Friedrich Trautwein und dem Komponisten
Oskar Sala erstmals präsentiert, kam es ab den 1950er Jahren bei Dokumentar-,
Werbe- und Spielfilmen zum Einsatz. Doch erst als der innovationsfreudige
Alfred Hitchcock das revolutionäre Instrument entdeckte und Sala einen Score
für seinen legendären Klassiker „Die Vögel“ (1963) schreiben ließ, fanden die
erstaunlichen Töne des Trautoniums den Weg in die breite Öffentlichkeit. [ IZ ]

 


 

Die berühmten Jugendstil-Illustrationen zu Oscar Wildes „Salomé“ von Aubrey Beardsley
waren Vorbild für das Kostüm- und Set-Design des Films, hier: Der Pfauenrock (1893)

 

 

[ Text & Farbphotos: Idún Zillmann ]
 
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[ ZUSCHAUERKINO 2022 ]

 
Der Kurzfilm-Abend des Münchner Filmzentrums

Hybrid-Event: am 10.12. Vorführung im Kino sowie ab dem 11.12. online

Wie schon 2021 war das Kurzfilm-Programm am Tag nach der traditionellen Vorführung im Kino (Beginn: 19 Uhr) zusätzlich über FMO, den Vimeo-Kanal
des Filmmuseums, bis Neujahr kostenlos online abrufbar.

Die Moderation des zwei Mal jährlich stattfindenden Kurzfilm-Abends übernahmen
erneut Idún Zillmann (MFZ) und Christoph Michel (Filmmuseum).

>> Mehr Informationen zum Event und dem Film-Programm 2022


[ Collage: Idún Zillmann ]

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[ Internationale Stummfilmtage München 2022 ]

Open-Air-Kino im Innenhof des Stadtmuseums vom 7. bis 24. Juli

Dieses Jahr ging das Stummfilm-Festival mit Live-Musik bereits in die zweiten Runde.

Das Filmmuseum-Team um Festival-Initiator und Kurator Stefan Drößler bescherte
der Münchner Film-Community einmal mehr ein vielseitiges Programm, das zusätzlich
durch die leidenschaftlichen Performances der Live-MusikerInnen begeisterte.
Das durchgehend gute Sommer-Wetter trug ebenfalls seinen Teil dazu bei,
dass die Filme erfreulich viele ZuschauerInnen bekamen.
 

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Auch diesmal bot das MFZ vor den Filmvorführungen einen Büchertisch
mit Filmliteratur an. Dort konnten BesucherInnen u.a. auch die beiden
aktuellen Filmplakate der Stummfilmtage erstehen.

Wir sagen „danke“ für die vielen wunderbaren Filmerlebnisse und Gespräche
sowie für die tatkräftige Unterstützung der MFZ-Mitglieder vor Ort!

Das war das Programm der Stummfilmtage 2022

 

[ Photo & Text: Idún Zillmann ]
 

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[ ZUSCHAUERKINO 2021 ]

Kurzfilm-Abend des Münchner Filmzentrums erstmals als Hybrid-Edition:

Filmvorführung am 9.12. im Kino des Filmmuseums und ab dem 10.12. online

Nachdem das Zuschauerkino 2020 pandemiebedingt ausschließlich als Online-Event stattfinden konnte, war es 2021 dann möglich, den MFZ-Kurzfilmabend erstmals als Hybrid-Event zu organisieren: Die Filmvoführung im Kinosaal fand am 9.12. unter 2-G-plus-Bestimmungen statt, dabei konnten nur etwa 1/3 der verfügbaren Sitzplätze genutzt werden. Dennoch herrschte eine fröhliche Stimmung im Saal – alle Beteiligten waren froh, die traditionelle Veranstaltung zumindest in diesem begrenzten Rahmen gemeinsam in Präsenz begehen zu können. Wie vor der Pandemie üblich konnten die FilmemacherInnen ihre Werke von bis zu 12 Minuten Länge persönlich vorstellen.

Die Moderation des Kurzfilm-Abends übernahmen wie schon im Vorjahr
Idún Zillmann (MFZ) und Christoph Michel (Filmmuseum).

>> Mehr Informationen zum Event und dem Film-Programm 2021


[ Collage: Idún Zillmann ]

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[ Internationale Stummfilmtage 2021 ]

Open-Air-Kino vom 4. bis 22. August

Erstmals werden in diesem Jahr im großen Innenhof des Stadt-
museums Stummfilme mit Live-Musik-Begleitung gezeigt!

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen von „Sommer im Hof“
(9.7. bis 12.9.), dem Open-Air-Festival des Stadtmuseums.

Neben Filmen gibt es u.a. auch unterschiedliche Konzerte
sowie ein Ferienprogramm für Familien und Kinder.

Beginn der Filmvorführung ist jeweils 21 Uhr.

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Ein ausführliches Programmheft mit allen Filmbeschreibungen
liegt im Kassenraum des Filmmuseums aus (kostenlos).

Online ist das Programmheft als PDF verfügbar.

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Karten sind ab 20:00 Uhr an der Kinokasse des Filmmuseums erhältlich.

Ein begrenzter Vorverkauf ist online ab dem 2. August 2021 möglich.

Für jede Filmvorührung gibt es ein Karten-Kontingent
für den freien Verkauf an der Abendkasse.

 
[ Photo: Filmmuseum ]
 
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[  Zuschauerkino 2020 – die Online-Ausgabe  ]

 


 

[ Zuschauerkino goes virtual ]

Mach mit bei der Online-Edition des Kurzfilm-Abends am 10.12.2020 !

In diesem Jahr findet der beliebte Kurzfilm-Abend erstmals online statt.

Du hast einen Kurzfilm gedreht, der nicht länger als 12 Minuten lang ist?

>>> Dann mach am 10. Dezember mit beim Kurzfilm-Abend des MFZ !

Ganz egal, ob es ein Spielfilm oder Dokumentation, Real-, Kunst- oder Animationsfilm ist – und unabhängig von Inhalt, Format oder Genre.

Das MFZ wählt unter allen eingereichten Filmen aus und stellt ein Programm zusammen, das dann im Rahmen des Zuschauerkinos als Online-Event auf dem VIMEO-Kanal des Münchner Filmmuseums gezeigt wird.

Sei dabei, wenn das Zuschauerkino erstmals als Live-Event online stattfindet!

Die Filmvorführung beginnt um 19:00 Uhr (Live-Stream).

Im Anschluss daran gibt es die Möglichkeit zum Get-Together in Form eines moderierten Live-Chats, damit trotz Corona-Beschränkungen möglichst viele Filmbegeisterte miteinander ins Gespräch kommen können.

Die Online-Ausgabe des Zuschauerkinos bietet einige neue Möglichkeiten der Präsentation und der Interaktion für die Teilnehmenden:

So werden die ausgewählten Filme nach dem Live-Event am 10. Dezember  
1 Woche lang online zu sehen sein. Und zwar auf einer je eigenen Pop-Up-Page.

Dazu wird ein kurzes Interview mit dem bzw. der Filmemacher/in veröffentlicht.

>>> So kannst Du mitmachen …

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Das Zuschauerkino am 11. Juni 2020 ist abgesagt

Auf Grund der aktuell geltenden Maßnahmen im Zusammenhang
mit der Corona-Pandemie kann die Sommer-Ausgabe unseres für

den
11.6. geplanten Kurzfilm-Abends leider nicht stattfinden.

Sofern es einen neuen Termin dafür gibt, informieren wir Sie hier.

Das nächste reguläre Zuschauerkino findet im Dezember 2020 statt.

Beim Kurzfilmabend des Münchner Filmzentrums e.V. (MFZ) können Amateure, Enthusiasten und Profis zweimal im Jahr ihre Filme auf der Leinwand des Filmmuseums einem interessierten Publikum präsentieren und sich mit anderen Filmemachern vernetzen. Vor jedem Film erzählen Beteiligte von Hintergründen, Entstehungsgeschichte oder Besonderheiten ihres Werks.

Im Anschluss an die Vorführung bietet das MFZ eine Begegnungsmöglichkeit,
damit alle Anwesenden miteinander ins Gespräch kommen und sich austauschen
können (für Erfrischungen ist gesorgt). Beginn der Veranstaltung ist 19 Uhr.

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Das ganze Programm im Blick:

Das Programm-Heft Nr. 38 sowie der aktuelle Programm-Flyer liegen kostenlos im Filmmuseum (Kassenraum) sowie bei den bekannten Stellen für Sie aus.

Bitte beachten Sie: Wegen Corona mussten viele Filme verschoben werden.

Die aktuellen Vorführungstermine finden Sie jeweils online:

>>  Der tagesaktuelle Spielplan des Filmmuseums

>>  Aktueller Programm-Flyer: Das Kino- & Online-Programm bis 4.11.  (PDF)

       enthält auch Beschreibungen von Filmen, die im Herbst / Winter gezeigt werden

 
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Die OPEN SCENE macht Pause:

Wegen der aktuell stark eingeschränkten Spiel-Termine im Kino kann

die OPEN-SCENE-Reihe derzeit leider nicht fortgesetzt werden.

Wann es damit weiter geht, erfahren Sie hier:

>>  Infos zum Open Scene-Programm

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Das Kino-Programm im Herbst / Winter 2019/2020

Das 2. Halbjahr im Filmmuseum beginnt mit den Internationalen Stummfilmtagen (5. – 12. September 2019).

Danach stehen im Filmmuseum diverse Filmreihen auf dem Programm, u.a. zum Publikumsliebling Alfred Hitchcock mit seinen amerikanischen Filmen, zu Science-Fiction-Guru Stanislaw Lem sowie zur Regisseurin Katja Raganelli.

Raganelli gehörte 1967 zu den ersten drei Frauen, die zum Studium an der Münchner Hochschule für Film und Fernsehen angenommen wurden. In ihren Kulturdokumentationen portraitierte sie vor allem weibliche Filmschaffende, u.a. Agnès Varda (1977), Delphine Seyrig (1978), Margarethe von Trotta (1979), Valie Export (1981) sowie die französische Filmpionierin Alice Guy-Blaché (1873 – 1968). Ihr letzter Film war eine Dokumentation über Lotte Reiniger, die Berliner Erfinderin des Silhouettenfilms (1999).

Ein weiteres Highlight ist das Rumänische Filmfestival (7. – 18. November), das nun schon zum 13. Mal im Filmmuseum stattfindet.

Des Weiteren gibt es einige Filme zum 100-jährigen BAUHAUS-Jubiläum und die jährlich stattfindenden Veranstaltungen von FilmWeltWirtschaft sowie ein Wiedersehen mit Aki Kaurismäki und Alfred Hitchcocks englischen Filmen bis zum Ende dieses Halbjahres-Progamms, Heft 37 am 20.Februar 2020.

Aber das ist natürlich nicht alles …

Demnächst, spätestens dem 21. Februar 2020, wartet auf Sie das Programm, Heft 38 mit seinen Überaschungen im Kassenraum des Filmmuseums, Eingang Stadtcafè.

Online finden Sie zudem zum Programm Heft 38, den Hinweis auf die jeweilige aktuelle OPEN SCENE der Donnerstage auf www.muenchner-stadtmuseum.de/film/open-scene.

[ IZ ] + [ BB ]

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[ Photo: Idún Zillmann ]

Das MFZ auf dem Streetlife-Festival am 7. + 8. September 2019

Im Mai 2018 präsentierte sich das Münchner Filmzentrum erstmals auf dem Streetlife-Festival. Nach den positiven Erfahrungen sind wir September 2019 wieder mit dabei – gerade rechtzeitig zum Start des neuen Kino-Programms nach der Sommerpause!

Kommen Sie am Samstag / Sonntag auf dem Streetlife-Festival am MFZ-Stand vorbei und holen Sie sich das neue Programmheft (natürlich kostenlos)!

Unterhalten Sie sich mit uns vor Ort über alle Themen rund um Film und Kino – und erfahren Sie mehr über die Aktivitäten des MFZ – z.B. das 2 Mal jährlich stattfindende Zuschauerkino.

Sie finden den MFZ-Stand in der Ludwigstraße (etwa auf Höhe der Staatsbibliothek – neben dem Münchner Merkur und gegenüber von Radio Lora).

Wir freuen uns auf viele Besucher*innen und anregende Gespräche!

 

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6. Juni 2019

15 Jahre Zuschauerkino im Filmmuseum

Immer an den Donnerstagen der Woche veranstaltet das Filmmuseum München in einem „offenen“ Programm die Open Scene. Zwei Mal im Jahr (im Juni und Dezember) ist dieser Abend reserviert für das Zuschauerkino, das vom Münchner Filmzentrum e.V.  veranstaltet wird.

Das Programm wird jeweils aktuell bekannt gegeben per Newsletter sowie in den Schaukästen des Kinos und per Handzettel-Ausgabe.

Am 6. Juni 2019 war es ein ganz besonderer Abend, denn die beliebte Veranstaltungsreihe fand bereits im 15. Jahr statt! Das Jubiläum wurde nach der Filmvorführung im 1. Stock des Filmmuseums in fröhlicher Runde gefeiert.

Lust, auch einmal beim Zuschauerkino mitzumachen? Unser Flyer mit allen Informationen zur Teilnahme liegt im Filmmuseum aus.

Das nächste Zuschauerkino findet statt am Donnerstag, den 5. Dezember 2019.

 

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25.10.2018

Ein Abend mit dem Geräuschemacher Max Bauer

Auf Einladung des Münchner Filmzentrums (MFZ) war der Münchner Geräuschemacher Max Bauer am 25. Oktober mit einem äußerst unterhaltsamen Vortrag zu Gast. Im Kino des Filmmuseums führte er die Kunst der Erzeugung von Geräuschen vor und machte diese ungewöhnliche Arbeit mit sorgfältig ausgewählten Filmbeispielen aus seiner Praxis sicht- und hörbar, darunter etwa der Film „Die andere Heimat“ (2014) von Edgar Reitz.

Außerdem hatte Bauer zahlreiche Objekte mitgebracht, deren Funktion er auf anschauliche und kurzweilige Weise erklärte. Das Publikum im ausverkauften Filmsaal war fasziniert und folgte gebannt den Ausführungen des sogenannten „foley artist“, wie die Berufsbezeichnung auf Englisch heisst.

Nach dem etwa einstündigen Vortrag durften die Zuschauer*innen Fragen stellen und sogar selbst einige der mitgebrachten Gerätschaften ausprobieren. Der Andrang und die Begeisterung des Publikums waren dabei so groß, dass die Veranstaltung am Ende deutlich länger als ursprünglich geplant dauerte – zum großen Vergnügen aller Beteiligten.  [ IZ ]

 

(c) HR Archiv

Der Max-Bauer-Abend fand im Rahmen der Ausstellung WUNDER.KAMMER statt, welche vom 17. – 28.10.2018 im Zusammenhang mit dem Figurentheaterfestival  „mit:gefühl“  der Sammlung Puppentheater des Stadtmuseums München gezeigt wurde.

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Sonderveranstaltung im Frühjahr 2018:

MFZ präsentiert sich auf dem Streetlife-Festival

Photo: Idun Zillmann

 

Am 5. und 6. Mai 2018 nahm der Münchner Filmzentrum e.V. zum ersten Mal mit einem eigenem Informationsstand an dem Festival  „Streetlife“ auf der Münchner Ludwigstraße teil. Dort haben wir das breit gefächerte Filmangebot des Filmmuseums vorgestellt: Neben thematisch orientierten Film-Reihen (z.B. „Film und Psychoanalyse“, „Mittel Punkt Europa“ oder die „Architekturfilmtage“) gibt es solche, die einzelnen Filmkünstler*innen (z.B. Regie, Schauspiel, Drehbuch) gewidmet sind und meist halbjährlich wechseln. Außerdem zeigt das Filmmuseum jeweils eine Auswahl der besten Vorjahresfilme, die drei Filmkritiker*innen unabhängig voneinander auswählen.

Am Festival-Stand war das aktuelle Programm-Heft kostenlos zu haben. Außerdem konnte man vom Filmmuseum herausgegebene Bücher, DVDs und Film-Postkarten erwerben.

Auch das zwei Mal jährlich stattfindende, immer beliebter werdende „Zuschauerkino“ des MFZ wurde präsentiert und Flyer mit umfassenden Teilnahme-Informationen verteilt. 

An den zwei Festival-Tagen haben wir viele anregende Gespräche mit den Besucher*innen geführt und zahlreiche neue Interessent*innen für das Filmmuseum gewinnen können. Hoch im Kurs standen vor allem die Filme mit Cary Grant sowie cineastische Klassiker, die man ansonsten nirgendwo mehr im Kino zu sehen bekommt.  [ IZ ]

 

[ Photo: Idun Zillmann ]

 

Das Programm-Heft des Filmmuseums erscheint zwei Mal pro Jahr.

Es liegt unter anderem dort wie an folgenden Orten kostenlos aus:

  • Akademie der Bildenden Künste
  • Deutsches Theatermuseum
  • HFF – Hochschule für Film und Fernsehen
  • Einstein Kulturzentrum
  • Kulturzentrum Gasteig & weitere Stadtbibliotheken
  • Kulturzentrum Milbertshofen
  • Haus der Kunst
  • Monacensia
  • Münchner Kammerspiele
  • Residenztheater
  • Volkstheater
  • Werkstattkino und andere

 

Texte: Brigitte Bruns [BB], Idun Zillmann [ IZ ]